Leistungen


Preise


Infos zu den Leistungen


Preise Ergotherapie

vor Ort:Hausbesuch:Teletherapie:
30 Minuten: 50€30 Minuten: 70€Preis auf Anfrage
45 Minuten: 70€45 Minuten: 90€
60 Minuten: 90€60 Minuten: 110€
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Preise Osteopathie

Ersttermin, inkl. ausführlicher Anamnese, Untersuchung und Behandlung:
zw. 60-80 Minuten: 120 €

Folgetermine, inkl. 5 Minuten Dokumentationszeit und Terminvereinbarung: ca. 50-60 Minuten: 100€


Paraffinbad

Paraffinbad 15-20 Minuten: 10€


Kostenrückerstattung

Nach Abschluss der Therapie erhalten Sie eine Honorarnote, welche mittels Erlagschein/Überweisung zu bezahlen ist. Schicken Sie die Honorarnote, zusammen mit Ihrem Zahlungsbeleg und der bewilligten Verordnung an Ihre Krankenkasse, um eine Rückerstattung anzufordern.

Hier gehts zu den Websites der österreichischen Krankenkassen:


Infos zur Ergotherapie

Ergotherapie repräsentiert eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die auf umfassendem medizinischem und sozialwissenschaftlichem Wissen basiert und sich konsequent an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert.

Der zentrale Grundsatz der Ergotherapie ist, dass „selbstbestimmtes Handeln“ eine heilende Wirkung besitzt. Daher konzentriert sich Ergotherapie darauf, Menschen, deren Handlungsfähigkeit und Selbstständigkeit aufgrund von Krankheit, Unfällen oder anderen Einschränkungen beeinträchtigt sind, gezielt, sowie lösungsorientiert zu behandeln und unterstützen.

Das Ziel der Ergotherapie ist es, durch gezielte Behandlungsmaßnahmen die Handlungskompetenz, die selbständige Lebensführung, sowie Unabhängigkeit im Alltag, im Beruf und in der Freizeit zu verbessern oder wiederherzustellen. Das trägt dazu bei, die Lebensqualität der betroffenen Personen nachhaltig zu steigern.

Ergotherapie ist für Menschen aller Altersgruppen geeignet und findet bei funktionellen, physischen, neuropsychologischen, perzeptiven, und psychosozialen Beeinträchtigungen Anwendung.

Der Ablauf einer ergotherapeutischen Behandlung beginnt mit einem Erstgespräch zur Identifikation von Potentialen und Einschränkungen der Person, ihrer Handlungen und ihrer Umwelt. Basierend darauf wird ein individuelles Betätigungsprofil erstellt und die Therapieziele gesetzt. Ergotherapeutische Maßnahmen sind daher durch eine alltagsorientierte Untersuchung und einer spezifischen Analyse der krankheitsbedingten Problemstellungen, individuell auf die Krankengeschichte und die Bedürfnisse der betreffenden Person zugeschnitten.

Hier finden Sie einige Beispiele für ergotherapeutische Maßnahmen:

  • Training, Adaptierung und Optimierung von Alltagsaktivitäten (z.B. Essen, An- & Ausziehen, Haushaltsaktivitäten, uvm.)
  • Funktionelle, sensomotorische Maßnahmen (z.B. verbessern des Bewegungsausmaß, steigern der Kraft, optimieren der Feinmotorik, Sensibilitätsschulung, Schmerzreduktion, uvm.)
  • Wahrnehmungsschulung
  • Umweltanpassungen (z.B. Adaptierung des Wohnraums oder des Arbeitsplatzes) und Hilfsmittelberatung/-versorgung (z.B. griffverdicktes Besteck, Duschrollstuhl, uvm.)
  • Fördern und Training von kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten (z.B. Gedächtnis, Konzentration, Handlungsplanung, uvm.)
  • Beratung von Angehörigen
  • Ergonomische Beratung und Prävention (z.B. Arbeitsplatzgestaltung, Gelenkschutz)
  • Narbenbehandlung
  • uvm.

Hier finden Sie einige Krankheitsbilder, bei denen Ergotherapie zum Einsatz kommt:

  • Neurologische Erkrankungen, wie Schlaganfall, Multiple Sklerose, Parkinson, Polyneuropathie, Bandscheibenvorfälle, Querschnittlähmungen, uvm.
  • Muskel-, Gelenk-, oder Skeletterkrankungen, wie Rheuma, Arthrose, Knochenbrüche, uvm.
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Amputationen
  • Impingement der Schulter
  • Funktionseinschränkungen nach Operationen
  • uvm.

Infos zur Osteopathie

Die Osteopathie, als ein Bestandteil der manuellen Therapie, ist eine einzigartige ganzheitliche Methode, die den Menschen als eine untrennbare Einheit betrachtet und behandelt. Durch den Einsatz der Hände erfolgt eine präzise Diagnose und Therapie von Bewegungseinschränkungen im menschlichen Körper. Die Grundprinzipien der Osteopathie beziehen sich auf das dynamische Zusammenspiel verschiedener Körpersysteme (z.B. Bewegungsappart, Nervensystem, vaskuläres System, etc.) sowie die Fähigkeit des Körpers zur Selbstregulation und Selbstheilung. Liegt in einer oder mehreren Strukturen oder Funktionen des Körpers ein Ungleichgewicht vor, äußert sich dies meist über Symptome, wie Krankheiten oder Schmerzen. Sind unsere Körperteile nicht miteinander im Einklang, werden wir krank. Folglich werden in der Osteopathie durch das Lösen von Blockaden auch Funktionsstörungen in anderen Körperregionen behandelt.

Das Ziel einer osteopathischen Behandlung ist, Einschränkungen der Beweglichkeit von Strukturen und Geweben zu korrigieren, um damit das körperliche und seelische Wohlbefinden, die Homöostase und dadurch die Gesundheit wiederherzustellen bzw. zu erhalten. Somit steht das Erkennen der Ursache der Beschwerde im Vordergrund und nicht nur die Symptomatik der Beschwerden. Das wird erreicht durch eine differenzierte Diagnose struktureller Störungen und Mobilitätseinschränkungen, das Erkennen von Dysfunktionsmustern an Organen und Gelenken, sowie die Anwendung sanfter manueller Techniken. Hierfür werden ausschließlich die Hände benutzt. Es wird an allen Körperstrukturen, vom knöchernen Skelett über Muskeln bis zu inneren Organen, gearbeitet. Dafür bedarf es einem exakten Grundlagenwissen in Anatomie, Physiologie und Pathologie, sowie einer umfassenden Schulung der palpatorischen Fähigkeiten.

Eine osteopathische Behandlung umfasst eine gründliche Anamnese, eine ganzheitliche körperliche Untersuchung und eine individuelle Behandlung unter Berücksichtigung der Beschwerden. Die Behandlungsfrequenz und Prognose richten sich dabei nach den individuellen Bedürfnissen einer Person. Die Osteopathie verfügt auch Ihren Grundprinzipien entsprechend über ein sehr großes prophylaktisches Potential, um die Gesundheit zu erhalten bzw. zu unterstützen.

Osteopathie zeigt ihre Wirksamkeit bei verschiedenen Beschwerden. Hier finden Sie einige Beispiele:

  • Akute, chronische oder rezidivierende Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparats
  • Nach Unfällen, Sportverletzungen oder Traumata
  • Verspannungen, Schwindel, Kopfschmerzen oder Migräne
  • Zur postoperativen Rehabilitation
  • Verdauungsbeschwerden, wie Blähungen, Reflux, o.ä.
  • HNO-Erkrankungen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Kinderwunsch
  • uvm.

Paraffinbad

Ein Paraffinbad dient zur Wärmebehandlung der Hände oder des Ellbogens. Es wird bei Muskelschmerzen, Bewegungseinschränkungen oder zur Behandlung von Narbengewebe eingesetzt. Ebenso eignet es sich aufgrund seiner Tiefenwirksamkeit zur Behandlung von Gelenksschmerzen bei rheumatischen Erkrankungen wie z.B.: Finger- oder Handarthrosen.

Eine Paraffinbehandlung wird im besten Fall mit aktiven, sowie passiven Mobilisationsübungen der Ergotherapie kombiniert umso die besten Ergebnisse im Hinblick auf Schmerzlinderung und Verbesserung des Bewegungsausmaß zu erzielen.  Die Behandlung dauert in der Regal 15-20 Minuten. Im Anschluss wird eine ergotherapeutische Einheit von 30 Minuten empfohlen.